aus Hellweger Anzeiger: Freitag, 16. Juli 2004
SERIE:
ANTWORTEN FÜR HOLZWICKEDE
Fragen an die
Bürgermeisterkandidaten
Was macht den
Kreisel sicherer?
Bildunterschrift unter einem Foto von
Kindern am Hengsener Kreisel: Wer am Hengsener Kreisel über die
Straße will, muss wie diese Schulkinder lange warten. Gleiches
gilt für die Frage nach einem möglichen Umbau: Der wurde zwar
schon im November 2003 beschlossen, doch getan hat sich seitdem
nichts.
• Archivfoto
HOLZWICKEDE •
Zebrastreifen, engere Fahrspuren oder nichts von alledem: Am Kreisel
Hengsen scheiden sich die Geister.
Die Diskussion darum, wie der Kreisverkehr das größte
Maß an Sicherheit bieten kann, hat sich lange im Kreis gedreht,
um dann ins Stocken zu kommen.
Erst beschloss die Politik grundsätzlich, Zebrastreifen
aufzubringen, dann entpuppte sich ein Referenzmodell in Schwerte als
Unfallschwerunkt. Der Kreis soll die Zebrastreifen darauf untersagt
haben - was zwar in Unna
dementiert wurde, aber in Holzwickede wiederum den Gang der Debatte
bestimmt hat. Dann soll der Leiter des Landesbetriebs Straßenbau
in Hagen die Zebrastreifen abgelehnt haben. Doch auch diese
Information, die seinerzeit der Bürgermeister übermittelte,
wurde später von Hagen revidiert. Heute sollen die
Spitzenkandidaten für Klarheit sorgen - und sich auf eine
Vorzugslösung für den Kreisel festlegen. • ska
CDU-Bürgermeisterkandidat
Helmut Krause antwortet:
Für mich als
Vater einer Tochter genießt natürlich
höchste Priorität, dass Kinder sicher zur Schule oder
Kindergarten gelangen können. Deshalb begrüße ich den
Rückbau der Straßeneinmündungen am Kreisel in Hengsen.
Dass übergeordnete Behörden die Anlage von Zebra-Streifen
dort ablehnen, ist für mich unverständlich. Es gibt
genügend Beispiele wo es geht, so in Unna vor dem Kreishaus oder
in Bergkamen. Ich werde mit der Holzwickeder Politik und den Eltern um
eine zusätzliche Sicherheit kämpfen, damit die Zebrastreifen
möglichst noch in diesem Herbst aufgetragen werden, da sie ohne
Alternativen sind.
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