aus Westfälische Rundschau: Dienstag, 24.
Februar 2004
Theo Jura (CDU) für
Gegenmaßnahmen
Kollaps an der
Stehfenstraße befürchtet
Holzwickede. (rgs) Kritische Situationen
gebe es schon jetzt zu viele, sagt Theo Jura. Sind die
Einzelhandel-Standorte erst einmal belebt, fürchtet Jura den
"Verkehrskollaps an der Stehfenstraße".
Es ist der tagtägliche Verkehrsstress, den Theo Jura beobachtet:
"Die gerade Linienführung der Stehfenstraße verleitet immer
wieder Autofahrer zum schnelleren Fahren als erlaubt. Zudem befahren
besonders in den frühen Morgenstunden - aber auch tagsüber -
viele Lkw die Straße. Außerdem hat der Verkehr durch die
Wohnbebauung Mozartstraße enorm zugenommen." Gefahrlos in den
Verkehr auf der Nordstraße einordnen könnten die Bewohner
nur, wenn sie die Ampelschaltung an der Kreuzung Nord-/Stehfen- und
Rausinger Straße nutzen würden.
Nach Darstellung von Jura sehen es die Anwohner der Stehfenstraße
ähnlich. Sie fürchten wie er einen Verkehrskollaps, wenn erst
einmal die Einzelhandel-Standorte an der Stehfenstraße realisiert
sind. Deshalb beantragt Jura als CDU-Vertreter für diesen
Wahlbezirk eine Tempo-30-Zone. Die Geschwindigkeitsreduzierung soll
gelten für den Bereich der Wohnbebauung, also von der
Nordstraße bis kurz hinter der Schubertstraße in beiden
Fahrtrichtungen.
Fahrbahn
verjüngen, Tempo drosseln
Jura weiter in seinem Antrag an Bürgermeister Jenz Rother: "Ebenso
beantrage ich, die Möglichkeit einer Sperrung für Lkw
über 7,5 Tonnen zu überprüfen und wenn möglich
einzurichten." Nicht zuletzt wäre es seiner Auffassung nach
sinnvoll, im Bereich vor der Wohnbebauung - im Bereich des alten
Gleises, das früher zu Karstadt führte - die Fahrbahn optisch
zu verjüngen, um das Tempo zu drosseln.
Damit diese Maßnahmen auch Wirkung zeigen, sollten sie, so der
CDU-Vertreter, "nach Möglichkeit vor Eröffnung der
Einzelhandel-Standorte" realisiert werden.
Bildunterschrift
unter einem Foto eines fahrenden LKW: Zu schnell fahren die Fahrzeuge,
klagen die Anwohner der Stehfenstraße und fordern ein Tempolimit.
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