aus Hellweger Anzeiger: Mittwoch, 29. Oktober 2008
Hüppe
wirbt für Patientenvollmachten
CDU-Bundestagsabgeordneter
zu Gast bei der Frauen-Union Holzwickede
HOLZWICKEDE • Bei
Patientenverfügungen dürfe kein sozialer
Druck ausgeübt werden, sondern jeder müsse sich frei
entscheiden können, ob er überhaupt eine
Patientenverfügung erstellen will, sagt Hubert Hüppe.
Der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Hubert Hüppe vertrat seine
Meinung bei einer gut besuchten Veranstaltung der Frauenunion
Holzwickede in der Gaststätte „Hoppy's Treff".
Hüppe war dabei von keinem der im Bundestag vorliegenden
Gesetzentwürfe zu diesem Thema überzeugt.
„Es kann nicht alles bis ins Letzte gesetzlich geregelt werden",
resümierte Hüppe. Wichtig sei es, rechtzeitig Vollmachten
auszustellen, auf Grund derer Personen des Vertrauens entsprechende
Entscheidungen für die Patienten treffen könnten. Diese
Vollmacht solle jeder etwa in seinem Portemonnaie bei sich tragen.
Die EU-Vorsitzende Marlies Deppe zeigte sich erfreut, über das
rege Interesse der Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Die Anwesenden
stellten eine Reihe von Fragen, die zum Teil auf Erfahrungen beruhten,
die sie in ihrem Verwandten- und Bekanntenkreis mit diesem wichtigen,
wenn auch nicht einfachen Thema gemacht hatten. Hubert Hüppe
bemühte sich, alle Fragen umfassend zu beantworten.

Hubert Hüppe besuchte die Frauenunion Holzwickede.
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