aus Hellweger Anzeiger: Freitag, 11. Juli 2008
CDU
macht Druck bei Ostumgehung
Gemeinde soll schnelle Einleitung des
Planfeststellungsverfahren
erwirken
HOLZWICKEDE • Ob
es um die Ausweisung neuer Wohngebiete geht oder um
Lärmschutzmaßnahmen und Verkehrsberuhigung - vieles wird mit
Hinweis auf die Ostumgehung auf die lange Bank geschoben.
Die CDU drängt verstärkt auf den Straßenbau und macht
Druck. Gestern legte Frank Lausmann einen Antrag vor, mit dem die
Verwaltung aufgefordert wird, beim Landesbetrieb NRW die
unverzügliche Einleitung des Planfeststellungsverfahrens zu
erwirken.
Die Ostumgehung wurde immer wieder nach hinten geschoben. Die L677n hat
nun (wie bereits berichtet) landespolitisch grünes Licht bekommen
und auch die Autobahnanschlussstelle Oelpfad ist jetzt genehmigt. Damit
sind alle Voraussetzungen für ein Planfeststellungsverfahren
gegeben. Das wird entgegen früherer Informationen aus der
Behörde erst 2009 eröffnet. Dies hat die Verschiebung des
Baubeginns zur Folge hat. Frühestens 2011 ist mit dem Baustart
für die Ostumgehung zu rechnen.
Der CDU-Parteivorsitzende, Frank Lausmann, ist mittlerweile sehr
verärgert über die Hinhaltetaktik. Nun hat sich ein neuer
Sachstand ergeben, und die CDU will unbedingt „am Ball bleiben" • ho-
Bildunterschrift
unter einem Foto der Oelpfadkreuzung: Im Bereich des Oelpfads soll eine
neue Autobahnanschlussstelle gebaut werden.
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