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CDU-Abgeordnete für Holzwickede im

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aus Westfälische Rundschau: Donnerstag, 12. Juni 2008

CDU und SPD lehnen mit ihrer Mehrheit den Antrag der Opposition im Fachausschuss ab

Emscherkaserne wird kein Grünland

von Peter Gräber

Holzwickede. (peg) Die Gemeinde wird keine Verhandlungen mit dem Bund aufnehmen mit dem Ziel, die Emscherkaserne in Grünland umzuwandeln.

Der gemeinsame Antrag von Bürgerblock, jungeliste, FDP und Grünen ist im Bau- und  Planungsausschuss am Dienstag erwartungsgemäß mit der Mehrheit der CDU- und SPD-Stimmen abgelehnt worden. Zuvor hatte Jochen Hake noch einmal den gemeinsamen Antrag der Opposition begründet: Mit über 200 bebaubaren Grundstücken (Caroline neu, Weststraße, Landweg u.a.), 20 bis 30 Eigentumswohnungen und weiteren rund 30 Hauseinheiten, die zum Verkauf stehen, verfüge Holzwickede über ausreichende Entwicklungsmöglichkeiten. Angesichts der demografischen Entwicklung gebe es auch keinen Bedarf an Neubaugebieten. Da Holzwickede die höchste Flächenversiegelungsrate im Kreis Unna (über 30 Prozent) hat, sollte das 8,8 Hektar große Kasernengelände einer Renaturierung zugeführt werden. Die vom Bund mit der Umwandlung des Geländes beauftragte g.e.b.b. habe jedoch schon signalisiert, dass der Bund auf keinen Fall die Kosten in Höhe von 1,8 Mio. Euro für einen Abbruch der Gebäude auf dem Kasernengelände übernehmen werde, so Ausschussvorsitzender Michael Klimziak. „Wir müssten bei einer Renaturierung also erhebliche Eigenmittel in die Hand nehmen.” Schon darum wollten SPD und CDU dem Antrag der Opposition nicht zustimmen.  Ihre Sprecher stellten erneut ihre eigenen Vorstellungen für das Gelände vor, die auf eine Wohnbebauung nach Abschluss der Vermarktung des Neubaugebietes Caroline hinauslaufen. „Diesen Ansatz sollten wir in den Gesprächen mit der g.e.b.b. weiterverfolgen und die Zeitschiene möglichst noch nach 2012 schieben, weil die Vermarktung der Carolinefläche im Moment nur schleppend läuft”, so Klimziak. Weitere Themen im Ausschuss waren eine Änderung des Bebauungsplanes Gewerbepark südliche Chaussee. Hier geht es um die geplante eine Erweiterung (Hallenneubau) der Firma ZF, die von allen Fraktionen einhellig begrüßt wurde. Allerdings beststand der Ausschuss darauf, dass die erforderlichen Grünausgleichsmaßnahmen auch direkt im Ecoport geschaffen werden. Noch dieses Jahr wird die Gemeinde auch die Rad- und Gehwegemaßnahme in der Friedrich-Ebert-Straße durchführen. In der Sitzung hatte die Verwaltung über die jüngste Bürgerinformationsveranstaltung informiert: Etwa 90 Prozent der Anlieger hätten in dieser Veranstaltung und auch in den Gesprächen danach gegenüber der Verwaltung ihre Zustimmung zu den vorgestellten Planungen geäußert.


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