aus Westfälische Rundschau: Freitag, 04.
Juli 2008
Ortsumgehung
ruht bis 2009
Holzwickede. Ortsumgehung, Lärmschutz an der
A1 in Hengsen und
Bahnhofsumbau - bei diesen Themen bat die CDU Holzwickede die
Landtagsabgeordnete Gabriele Kordowski um Unterstützung.
Ihre Antwort: der Stand der Dinge sei "kein Grund zum Jubeln, aber
nicht ohne Hoffnung." Der genehmigte Vorentwurf für die 11
Millionen Euro teure Ortsumgehung liegt bereits beim Landesbetrieb
Straßenbau NRW in Hagen. Dort, so fand Kordowski heraus, soll es
allerdings erst 2009 mit dem Planfeststellungsverfahren weitergehen.
Warum es noch so lange dauert, war gestern nicht zu erfahren: Alle
zuständigen Mitarbeiter seien noch drei Wochen im Urlaub, teilte
Landesbetriebs-Sprecher Michael Overmeyer auf Anfrage mit. Die
Ortsumgehung umfasst den Osten der Gemeinde. In Höhe des
Ölpfades soll es einen neuen Autobahnanschluss geben. Der soll
direkt auf die Ostumgehung treffen, die über Ölpfad und
Massener Straße führen soll.
Hengsen: Keine
neuen Messungen
Beim
Lärmschutz in Hengsen, für den sich eine
Bürgerinitiative einsetzt, will die CDU weitere Messungen
vornehmen lassen. Durch das Lkw-Nachtfahrverbot auf der B1 in Dortmund
hätten sich die Verkehrsströme geändert. Dieser Annahme
schließt sich das Verkehrsministerium nicht an. Es habe "keine
signifikanten Änderungen des Verkehrsflusses gegeben". Die
Steigerung des Lkw-Verkehrs um fast zehn Prozent sei "saisonal und
konjunkturell" bedingt, so das Ministerium.
Ohnehin würden einzelne Messungen nicht anerkannt. Vielmehr
müsse ein "Beurteilungspegel" berechnet werden, der unter anderem
Verkehrsaufkommen, Lkw-Anteil oder Abstände zwischen Straße
und Gebäuden berücksichtige. Dabei kämen meist
höhere Pegelwerte heraus, so dass diese Methode Vorteile für
Betroffene habe.
Einzig in Sachen Bahnhof, hatte Kordowski keine Neuigkeiten. Wie
berichtet, erhält der Bahnhof 1,8 Millionen für einen
behindertengerechten Ausbau.
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