aus Hilgenbaum info: 45, März
2010
Hubert Hüppe informiert
CDU-Kreisvorstand über sein neues Amt
Vor einem Monat
hat CDU-Kreisparteichef Hubert Hüppe sein Amt als
Beauftragter der Bundesregierung für die Belange behinderter
Menschen angetreten, nachdem ihn das Bundeskabinett Mitte Dezember
letzten Jahres in diese Funktion berufen hatte. Im Rahmen einer
Klausurtagung des CDU-Kreis-vorstandes Ende Januar in Bad Laer
informierte Hubert Hüppe seine Parteifreunde über die ersten
Wochen im neuen Amt. Bekanntlich verpasste der langjährige
Bundestagsabgeordnete aus Werne bei der letzten Bundestagswahl nur
knapp den Wiedereinzug in das Berliner Parlament. Gleichwohl geht
für den 53jährigen mit der Berufung zum
Behindertenbeauftragten der Bundesregierung nach eigenem Bekunden ein
Lebenstraum in Erfüllung. In seiner Zeit als Abgeordneter hat sich
Hubert Hüppe intensiv um die Belange behinderter Menschen in der
Gesellschaft gekümmert und war in der letzten Legislaturperiode
behindertenpolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. „Die
Aufgaben des Behindertenbeauftragten sind seit dem 01. Mai 2002 im
Behindertengleichstellungsgesetz geregelt. Die Bestellung erfolgt durch
das Bundeskabinett für die Dauer der Legislaturperiode und wird im
Ehrenamt wahrgenommen", erläuterte Hubert Hüppe seinen
Parteifreunden. Erstmals wird mit ihm dieses Amt nicht durch einen
Bundestagsabgeordneten wahrgenommen. Dienstsitz ist das Kleisthaus in
der Berliner Mauerstraße, einem ehemaligen Bankhaus. Den Namen
„Kleisthaus" verdankt das im Jahr 1913 errichtete Bauwerk dem Umstand,
dass der Dichter Heinrich von Kleist vorübergehend in einem
Vorgängerbau an gleicher Stelle für einige Zeit eine Wohnung
angemietet hatte. Seit 2001 ist das Kleisthaus Dienstsitz des
Beauftragten der Bundesregierung für die Belange behinderter
Menschen. Neben den behindertenpolitischen Aktivitäten ist das
Kleisthaus seit sieben Jahren eine kulturelle Institution. Alle dort
abgehaltenen Veranstaltungen verfolgen das Ziel, zu einer
veränderten Wahrnehmung von behinderten Menschen beizutragen.
Innerhalb der Bundesregierung nimmt nach Hüppes Worten der
Behindertenbeauftragte Einfluss auf politische Entscheidungen und
begleitet aktiv die Gesetzgebung. Zur Wahrnehmung dieser Aufgabe
beteiligen die Bundesministerien den Beauftragten bei allen Gesetzes-,
Verordnungs- und sonstigen wichtigen Vorhaben, soweit sie die
Integration von behinderten Menschen behandeln und berühren.
Hubert Hüppe wird bei seiner ehrenamtlichen Arbeit von insgesamt
12 hauptamtlichen Mitarbeitern bei der Erfüllung seiner
gesetzlichen Aufgaben unterstützt. Er selbst erhält eine
Aufwandsentschädigung von 2.500 Euro monatlich. „Ich freue mich
auf die zwar anstrengende, aber wichtige Aufgabe in diesem neuen Amt",
sagt Hubert Hüppe. Der Behindertenbeauftragte ist wie folgt zu
erreichen: Beauftragter der Bundesregierung für die Belange
behinderter Menschen, Mauerstraße 53, 11017 Berlin, Email:
buero@behindertenbeauftragter.de. |