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Hubert Hüppe am 12. August 2014 zu Gast bei der Senioren-Union Holzwickede

Holzwickede. Der heimische Bundestagsabgeordnete Hubert Hüppe war zu Gast bei der Senioren Union in Holzwickede. Auf Einladung des Vorsitzenden der Senioren Union, Manfred Mischke, berichtete Hüppe über die Arbeit der Großen Koalition in Berlin.

 Die Koalition aus CDU/CSU und SPD habe bereits in den ersten Monaten wichtige Vorhaben umgesetzt. Die Einführung des Mindestlohns, die Mütterrente sowie die Rente ab 63  Jahren seien Kernpunkte des Koalitionsvertrages. Während mit der Mütterente eine Forderung der CDU umgesetzt wird, die eine Gerechtigkeitslücke schließt, sei die Rente mit 63 ein Zugeständnis an den Koalitionspartner SPD gewesen, den Hüppe äußerst kritisch sieht. Nach Berechnungen des Arbeitsministeriums wird die Rente ab 63 bis zum Jahr 2020 etwa 60 Milliarden Euro kosten, bis zum Jahr 2030 160 Milliarden Euro. „Das sind Summen, die wir in der derzeitigen wirtschaftlichen Lage stemmen können, aber was ist, wenn die Wirtschaft abkühlt und die Steuern und Abgaben nicht mehr so sprudeln?“, fragt Hüppe.

 Die Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) war ein weiteres Thema, dass die Seniorinnen und Senioren aus Holzwickede interessierte. Ziel der Gesetzesnovelle ist es, die stetig steigende EEG-Umlage zu bremsen und Energie bezahlbar zu halten. Kehrseite sei eine weitere Belastung der energieerzeugenden und energieintensiven Industrie. „Ich mache mir echte Sorgen um die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie und die Arbeitsplätze in diesem Bereich“, so Hüppe. Die Energiewende sei notwendig, müsse aber mit Augenmaß vorangetrieben werden. Schon vor der Bundestagswahl habe Hüppe davor gewarnt die Schwerindustrie noch weiter mit steigenden Energiekosten zu belasten. Gerade der Kreis Unna brauche die Arbeitsplätze in der energieerzeugenden und energieintensiven Industrie.

 Die anschließende Diskussion konzentrierte sich auf die Krisen in der Ostukraine, Gaza und dem Nordirak. Die Holzwickeder Senioren und Seniorinnen äußerten ihre Sorge, dass sich die vielen Krisenherde in Osteuropa und dem Nahen Osten zu einem Flächenbrand ausweiteten könnte. „Ich teile ihre Besorgnis“, so Hubert Hüppe nachdenklich, „in Syrien und dem Nordirak findet ein Genozid an der christlichen Bevölkerung und an anderen Minderheiten statt.“ Hier dürfe Deutschland nicht tatenlos zusehen, sondern müsse handeln. 



Manfred Mischke, Hubert Hüppe MdB (v.l.)







rechts: Marco Morten Pufke, CDU-Kreisvorsitzender





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